Ein Produkt aus Varel hat es zu Weltruhm gebracht. Die Haushaltsteekanne aus dem Hause Friesland hat als „Utah Teapot“ internationalen Kultstatus erreicht!

Unscheinbar und doch Kultobjekt: der Utah Teapot

Die Haushaltsteekanne, die seit den 50er Jahren in der Friesland Porzellanfabrik hergestellt wird, ist international heiß begehrt. Das Besondere an dem Erfolg: Selbst in Varel – der Heimat der Teekanne – wusste man bis vor Kurzem nichts von der Popularität des hauseigenen Produkts.

Wie kam es dazu?

Martin Newell setzt 1975 an der University of Utah erstmals dreidimensionale Computeranimationen der Friesland Teekanne um. Der damalige Doktorand entwickelt aus der Teekanne seiner Frau eine Animation, die fortan als „Utah Teapot“ große Erfolge feiert. Die animierte Teekanne ist in Animationsklassikern wie „Toy Story“, „Die Monster AG“, den „Simpsons“ oder im Bildschirmschoner „3D-Pipes“ unter Windows 98 zu sehen. Auch in einigen Rendering-Programmen, wie sie von Designer/innen und Architekt/innen benutzt werden, ist die Teekanne als Prototyp einprogrammiert.

Friesland erfährt erst aufgrund der großen Kundenresonanz von der berühmten Kanne. Zu diesem Zeitpunkt tauchen im Internet sogar schon zahlreiche visuelle Duplikate der Teekanne auf. Die Kanne hieß hier bisher nur Haushaltsteekanne, das ändert sich jetzt. Alle Fans der Teekanne können als Modell ab sofort als Utah Teapot erwerben.

 Teekanne im Museum

Den originalen „Utah Teapot“ schenkt Martin Newell dem „Computer History Museum“ in Kalifornien, wo er in einer Dauerausstellung platziert ist. Friesland folgt diesem Beispiel und spendet eine Teekanne an das Oldenburger Computer Museum. Dort soll die Kanne in die Ausstellung integriert werden.

Museumsleiter Thiemo Eddiks nimmt den „Utah Teapot“ von Luise Klein-Hennig (Friesland Porzellan) entgegen

© Friesland